Öko-Tomaten – mehr sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine

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Vitamine und Nährstoffe in den Öko Tomaten Der Konsum von Tomaten aus ökologischem Anbau hat für die Verbraucher den Vorteil, dass diese einen höheren Anteil an sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen besitzen als das Gemüse von konventionellem Anbau. Optimal ist, wenn diese aus heimischem Anbau stammen. Denn Untersuchungen haben auch gezeigt, dass Import-Tomaten aus südlichen Ländern bei Lagerung und Transport einen erheblichen Anteil ihrer sekundären Pflanzenstoffe und Vitamine verlieren.

Klimabedingungen für Tomaten in Deutschland: im Gewächshaus ideal

Der Phantasie der Köche sind bei der Zubereitung von Tomaten fast keine Grenzen gesetzt. Ob in Saucen, Suppen, als Schmortomate oder roh – das ursprünglich aus Mexiko stammende Gemüse kann mit nahezu allem, was die Küche hergibt kombiniert werden. In Deutschland ist es allerdings für den Tomatenanbau im Freiland viele Monate des Jahres zu kalt und zu feucht. Vor den Eisheiligen sollten Tomaten deshalb nicht im Freiland wachsen. Erwerbsgärtnereien und versierte Hobbygärtner setzen deshalb verstärkt auf Gewächshäuser, womit es gelingt das Gemüse auch in Deutschland bereits frühzeitig in der Saison auf den Tisch zu bringen. Der Anbau im Gewächshaus schützt die empfindlichen Tomatenpflanzen vor Frost und der gefürchteten Kraut- und Braunfäule, die bei bei lang andauernder Nässe auftritt. Gewächshäuser sollten über eine ausreichende Belüftung verfügen, da sich sonst bei wechselnden Temperaturen Schwitzwasser bildet, was Pilzbefall verursachen und die Freude an den Tomaten verderben kann.

Sekundäre Pflanzenstoffe in Tomaten: Lycopin und β-Carotin

Dass sekundäre Pflanzenstoffe für den Menschen eventuell gesundheitliche Vorteile bieten, wird seit den 1990er-Jahren in der Fachwelt diskutiert. Diskutiert werden dabei dabei antimikrobielle, antioxidative, immunstimulierende und sogar antikanzerogene Effekte. Bei Tomaten wird dem roten Farbstoff Lycopin ein Cholesterin senkender Effekt zugeschrieben. β-Carotin, das zu den Polyphenolen zählt, gilt als Stimulans für das Immunsystem. Man vermutet, dass die positiven Effekte, die sekundären Pflanzenstoffen zugeschrieben werden, nicht allein auf diesen selbst, sondern auf ihr Zusammenwirken mit Vitaminen beruhen.

© Anna Khomulo – Fotolia.com

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