Medizinische Hautcremes zur Bekämpfung von Neurodermitis

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Neurodermitis gehört zu den am weitesten verbreiteten chronischen Hautkrankheiten. In Industrienationen sind zwischen fünf und zwanzig Prozent der Kinder, sowie etwa drei Prozent der Erwachsenen betroffen. Seit etwa 50 Jahren tritt die Krankheit immer häufiger auf. Doch welche Mittel versprechen eine langfristige Bekämpfung der Symptome?





Möglichkeiten der täglichen Basispflege

Eine Neurodermitis kann unterschiedlich schwer verlaufen. Dementsprechend zeigen sich bei den betroffenen Patienten unterschiedliche Symptome der Hautkrankheit. Die medizinische Behandlung von Neurodermitis stützt sich auf eine Stufentherapie. Grundlegend für jeden Behandlungsansatz ist jedoch die Basispflege der betroffenen Hautpartien. Medizinische Handcremes, Salben und Lotionen, die den Juckreiz lindern und entzündungshemmend wirken, müssen regelmäßig großflächig auf die Haut aufgetragen werden. Hauptbestandteil der meisten Produkte sind ölhaltige Emulsionen. Diese machen die Haut geschmeidig und erhöhen ihren Feuchtigkeitsgehalt. Auch feuchte Umschläge und Ölbäder können Betroffenen helfen, die Symptome zu lindern. Mediziner raten außerdem dazu, sogenannte Provokationsfaktoren zu meiden, die den Ausbruch der Neurodermitis begünstigen können. Dies können beispielsweise Unverträglichkeiten bestimmter Nahrungsmittel sein, aber auch synthetische Textilien, die die ohnehin schon beanspruchte Haut zusätzlich reizen.

Bestandteile medizinischer Pflegeprodukte gegen Neurodermitis

Medizinische Handcremes, Salben und Lotionen zur Behandlung von Neurodermitis enthalten in der Regel entzündungshemmende Wirkstoffe, die sogenannten Glucocorticoide. Diese Hormone lindern den ausgeprägten Juckreiz und die unangenehmen, häufig schmerzhaften Hautentzündungen. Glucocorticoide können, je nach Schwere der Krankheit, in unterschiedlicher Konzentration verwendet werden. Bei neueren Wirkstoffen ist das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen wie Pigmentstörungen und Dehnungsstreifen relativ gering. Gerade in schwereren Fällen von Neurodermitis sind Patienten auf hochwirksame Cremes und Lotionen angewiesen. Die Lebensqualität erhöht sich für Betroffene, die häufig schon seit ihrer Kindheit an der Hautkrankheit leiden, dadurch enorm. Schließlich sind die psychischen Belastungen, denen sie zusätzlich zu den körperlichen Beschwerden ausgesetzt sind, in der Regel sehr groß. Sind sichtbare Hautpartien wie Arme oder Gesicht betroffen, ist der Leidensdruck besonders groß. Wer von Neurodermitis betroffen ist, ist auf hochwirksame Medikamente wie medizinische Handcremes, Körperlotionen und Salben angewiesen. Diese Produkte helfen der Haut, gegen die schmerzhaften, juckenden Ekzeme und Entzündungen ankämpfen zu können. Sie bewirken, dass auch Patienten, die unter einer schweren Form der Neurodermitis leiden, ihren Alltag bewältigen können und sorgen dafür, dass die Symptome gelindert werden.

IMG: Cogipix – Fotolia

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